Montag, 10. Mai 2021

Podcast: Blick durchs Schlüsselloch

Podcasts sind ja schon seit einiger Zeit in aller Munde - oder besser gesagt: in aller Ohren.

Ich selbst konnte lange nichts mit Podcasts anfangen, da ich lieber Musik hörte oder Filme schaute.

Inzwischen habe ich jedoch ein paar Podcasts entdeckt, welche mir total gut gefallen und ich tatsächlich schon auf die neueste Episode warte, um sie zu hören.

Einer davon ist "Blick durchs Schlüsselloch" von Michi Lüscher. Bei einem Blick durchs Schlüsselloch entdecken wir oft eine andere Welt. Es geht dabei nicht darum, zwischen richtig und falsch zu urteilen, sondern einfach eine andere Sichtweise zu ermöglichen. Michi möchte mit seinem Podcast Menschen berühren, bewegen und unterhalten.

Ich habe mich über Michis Anfrage, ob ich mit ihm über mein Herzensthema "beziehungsfördernde Kommunikation" reden möchte, sehr gefreut. Gleichzeitig spürte ich jedoch auch, dass es für mich definitiv ein Verlassen der Komfortzone ist. 

Doch wie Henry Ford so treffend sagt:
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

Darum habe ich Mitte April all meinen Mut zusammen genommen und bin für meine erste Podcast-Aufnahme ins Studio nach Lenzburg gereist.

Das Ergebnis könnt ihr euch hier anhören - plant genügend Zeit ein, denn diese Episode wurde 80 Minuten lang:

Ich wünsche euch gute Unterhaltung und freue mich natürlich wie immer über Feedback und Kommentare.


Liebe Grüessli und auf bald,
Barbara




Samstag, 3. April 2021

Scrunchies - coole Haargummis selber nähen


Diese fluffigen Haargummis - Scrunchies genannt - sind momentan wieder total in. Heute zeige ich dir, wie du (oder deine Kinder) diese im Handumdrehen selber nähen kannst. Sie sind tolle Geschenke und eignen sich auch super zur Verwertung von zu klein gewordenen Lieblings-Shirts... 😍


Ihr benötigt:
  • Stoffresten 
  • Massband
  • Schere
  • Gummiband (3 mm)
  • Stecknadeln
  • Sicherheitsnadeln
  • Nähnadel
  • Faden/Garn
  • Nähmaschine
  • Bügeleisen



Und so wird's gemacht:

Für ein Haarband benötigt ihr ein Stoffstück in der Grösse von ca. 10 x 40 cm und ein Gummiband in der Länge von 15 cm. Den Stoff bügelt ihr an den schmalen Kanten jeweils 1 cm nach innen.




Nun steckt ihr den Stoff rechts auf rechts zusammen und näht die Längskante mit einem Abstand von 0.5 cm zusammen.




Anschliessend wendet ihr den entstandenen Stoffschlauch, zieht mit der Sicherheitsnadel das Gummiband hinein und verknotet dieses.



Nun braucht ihr nur noch die beiden Schlauchenden von Hand zusammen zu nähen- und fertig sind eure trendigen, selbstgemachten Scrunchies!


Viel Freude beim Nachnähen - aber Vorsicht: akute Suchtgefahr! 😉

Liebe Grüessli,
Barbara


Erziehung ist (k)ein Kinderspiel 






Montag, 29. März 2021

Mit Büchern die Welt der Musik entdecken


Mit Kindern die Welt der Musik zu entdecken ist etwas Grossartiges! 

Inzwischen gibt es ganz viele Bilderbücher, welche sich mit den Werken verschiedener Komponisten auseinandersetzen und so einen - im wahrsten Sinne des Wortes - kinderleichten Einstieg in die Welt der Musik ermöglichen.

Gerne zeige ich euch heute ein paar Musikbilderbücher, welche ich persönlich sehr mag. Diese Auflistung ist keinesfalls abschliessend, sondern sie soll die Freude an dieser Art von Büchern wecken und Lust auf mehr machen. 

Diese Bücher eignen sich wunderbar zum Vorlesen. Sie enthalten zudem Begleit-CDs, welche die Geschichten, die Musikstücke und Erklärungen dazu enthalten.

Um einen noch spielerischen Umgang mit den vorgestellten Werken zu fördern, habe ich eine Sammlung mit konkreten Ideen und Anregungen erstellt. Schreibe mir einfach eine Mail mit dem Betreff "Musikbilderbücher" an info(a)redeweise.ch und ich stelle sie dir gerne kostenlos zu.


Der Karneval der Tiere

Der Karneval der Tiere eignet sich hervorragend als Einstieg in die Welt der musikalischen Bilderbücher.

Auf jeder Doppelseite des Buches sind zwei Nummern der Begleit-CD vermerkt. Bei der ersten Nummer wird die Geschichte, so wie sie im Buch steht, erzählt und bei der zweiten Nummer ist das dazu passende Musikstück zu hören. 

Diese kurz gehaltenen Musiksequenzen sind sehr abwechslungsreich und erfrischend. So kommen zum Beispiel die Elefanten im 3/4-Takt daher, bei den Eseln ist das "I-Aah" deutlich zu hören und die Anzahl der Kuckucke kann durchs Zählen ihrer Rufe heraus gefunden werden.

Beim letzten Track der CD werden zudem die einzelnen Instrumente, welche beim Karneval der Tiere vorkommen, vorgestellt. Auch hier gehören Hörbeispiele dazu und die Zuordnung zu den verschiedenen Instrumenten-Untergruppen wird erklärt.

Dieses "Bilder-Hör-Buch" ist liebevoll gestaltet und es gibt sehr viel zu entdecken, sei es mit den Augen, mit den Ohren oder mit dem Herzen.


Die vier Jahreszeiten


Dieses Musikbilderbuch begleitet die kleine Katze Minka durch die vier Jahreszeiten der Natur. Jede Jahreszeit umfasst drei Sätze bzw. Musikstücke, in denen die Zuhörer genau erkennen können, was Minka auf ihrem Bauernhof alles erlebt. Die Geschichte kann auch gut ohne Bezug zur Musik vorgelesen und gemeinsam angeschaut werden.

Auf der Begleit-CD sind pro Doppelseite zwei Tracks zu hören. Bei der jeweilig ersten Nummer erklärt der Erzähler, welche Tierstimmen und Geräusche der Natur zu hören sind und durch welche Instrumente sie gespielt werden. Bei der zweiten Nummer wird dann das entsprechende Musikstück des Konzertes zum Besten gegeben.

Da die einzelnen Musikstücke länger sind als beim Karneval der Tiere, braucht es auch etwas mehr Ausdauer beim Zuhören - langweilig wird es jedoch nicht.



Der Josa mit der Zauberfiedel


Die Geschichte von Josa mit der Zauberfiedel kenne ich aus meiner eigenen Kindheit. Ich hatte sie damals sehr oft auf unserem Plattenspieler (😉) gehört und ich erinnere mich noch gut daran, wie mich die Geschichte dieses kleinen Jungen mit der Geige fasziniert hatte. 

Im Gegensatz zu den anderen Bilderhörbüchern, welche ich in diesem Blog vorstelle, gab es hier zuerst die Geschichte des deutschen Illustrators und Kinderbuchautors Janosch - und die Musik wurde erst einiges später dazu komponiert. 

Auf der Begleit-CD wird die Geschichte von Josa erzählt und musikalisch untermalt. Sowohl die Geschichte als auch die Musik ist meiner Meinung nach keine ganz so leichte Kost und wirkt oft etwas schwerfällig oder ungewohnt. Dennoch gibt es auch hier ganz viel zu entdecken.

Bei der letzten Nummer der CD erklärt der Komponist Wilfried Hiller, wie es dazu kam, dass er Janoschs Bilderbuch musikalisch untermalt hatte. Diese Schilderungen fand ich persönlich sehr spannend und amüsant.



Peter und der Wolf


Peter und der Wolf ist der Klassiker schlechthin, wenn es darum geht Kinder in die Welt der Musik einzuführen. Immer wieder haben verschiedene Dirigenten und Illustratoren dieses Stück neu interpretiert und herausgegeben.

Die hier vorgestellte Version überzeugt durch die Textfassung von Loriot, welche die Geschichte besonders lebhaft erzählt. Zudem wird diese Geschichte als Theater im Buch präsentiert, bei dem vom Blick in den Orchestergraben bis hin zum Schlussapplaus eine herrliche Inszenierung gelingt.

Bei diesem musikalischen Märchen werden alle Menschen und Tiere durch verschiedene Instrumente dargestellt. Auf der Begleitung-CD werden zuerst all diese Instrumente und das dazugehörige musikalische Leitmotiv vorgestellt. Anschliessend wird die Geschichte und die Musik zum Besten gegeben - ein Gesamtkunstwerk für Kein und Gross.



Die Zauberflöte


Mozarts Zauberflöte ist meine persönliche Lieblings-Oper und so darf sie natürlich in dieser Auflistung nicht fehlen. Auch bei der Zauberflöte gibt es ganz viele verschiedene Musikbilderbücher - diese Fassung hier eignet sich bereits für Kinder ab ca. vier Jahren.

Die Begleit-CD startet fulminant mit der Ouvertüre der Zauberflöte. Danach wird die Geschichte des Prinzen Tamino erzählt, der mit der Unterstützung des lustigen Vogelfängers Papageno die Prinzessin Pamina aus den Fängen des bösen Zauberers rettet. Unterlegt wird die Geschichte mit den bekanntesten Stücken dieser Oper.

Auf den letzten Seiten des Buches finden sich zudem die Liedtexte dieser Arien und Duetten, so dass sogar nach Herzenslust mitgesungen werden kann.


Ideensammlung zu den vorgestellten Werken 

Möchtest du eine Sammlung von konkreten Ideen und Anregungen für die praktische Umsetzung dieser Werke? So schreibe mir eine Mail mit dem Betreff "Musikbilderbücher" an info(a)redeweise.ch und ich stelle dir dieses zehnseitige Dokument gerne kostenlos zu.



Schweizer Vorlesetag 2021 und Netzwerk Schweizer Familienblogs

Am Mittwoch, 26. Mai 2021 findet der Schweizer Vorlesetag statt. Dies ist ein jährlich stattfindender und nationaler Aktionstag, der zeigt, wie wichtig und schön Vorlesen ist. Insgesamt sechs Mitglieder des Netzwerks Schweizer Familienblogs unterstützen diesen Anlass und veröffentlichen zwischen Ende März und Anfang Mai verschiedene Blogbeiträge zum Thema Vorlesen.
Werde auch du Teil des Schweizer Vorlesetags - sei es bei dir zu Hause, im Kindergarten, in der Schule, im Verein oder als öffentliche Vorleseveranstaltung. Unter allen, welche eine Vorleseaktion eintragen, werden fünf Bücherpakete verlost!


Kostenloser Online-Event: 
Empfehlenswerte Kinderbücher/Bilderbücher

Am Schweizer Vorlesetag möchte ich euch besonders empfehlenswerte Kinderbücher/Bilderbücher vorstellen. Gemeinsam schauen wir in die verschiedenen Bücher hinein, so dass ihr euch ein konkretes Bild machen könnt.

Gerne dürft ihr mir im Vorfeld auch Themenwünsche für Bücher zukommen lassen, welche ich nach Möglichkeit einbauen werde. Im Anschluss erhaltet ihr zudem eine ausführliche Bücherliste.

Dieser kostenlose Online-Event findet zwei Mal statt: 
  • Mittwoch, 26. Mai 2021 von 9.30 bis 10.30 Uhr
  • Mittwoch, 26. Mai 2021 von 20.00 bis 21.00 Uhr
Anmeldung: 
Sende mir eine Mail mit dem Betreff "Anmeldung Kinderbücher Vormittag" oder "Anmeldung Kinderbücher Abend" an info(a)redeweise.ch, damit ich dir den entsprechenden Link zum Zoom-Meeting zustellen kann.

Ich freue mich auf dich!

Liebe Grüessli,
Barbara


Erziehung ist (k)ein Kinderspiel 






Montag, 1. Februar 2021

Umgang mit Mobbing

 



Seit der letzten Pisa-Studie ist klar: in keinem anderen Land Europas werden so viele Schülerinnen und Schüler gemobbt wie in der Schweiz. 13 % der Befragten gaben an, dass sie bereits Mobbing-Erfahrungen machen mussten, das sind pro Schulklasse ca. drei Kinder.

Auch in meinen Beratungen werde ich immer wieder mit diesem Thema konfrontiert. Die Unsicherheit bei Eltern und Lehrpersonen ist gross, wenn es um Mobbing geht. Niemand möchte "aus einer Mücke einen Elefanten machen" - und trotzdem ist es wichtig, dass wir hinschauen und die Thematik ernst nehmen.

Christelle Schläpfer von edufamily® ist ehemalige Gymnasiallehrerin und seit zehn Jahren schweizweit in den Bereichen Elternbildung und Lehrerfortbildung tätig. Sie ist DIE Expertin, wenn es um Mobbing/Cybermobbing geht und ich freue mich, dass ich sie zum Interview treffen durfte.


Wann spricht man von Mobbing?

Mobbing ist ein prozessartiges Phänomen. Es besteht ein deutliches Machtungleichgewicht: beispielsweise eine Gruppe gegen einen Schüler oder ein älterer Schüler gegen einen jüngeren Schüler. Anders als bei sonstigen Konflikten, geht es um ein Verletzen und Fertigmachen einer Person - immer dieselbe und über längere Zeit.


Welche Formen von Mobbing gibt es?

Mobbing gibt es in verbaler, physischer und psychischer Form. Physisches Mobbing findet man häufiger bei Jungs, während Mädchen sehr viel subtiler mobben können. Und dann gibt es noch die digitale Variante: Cybermobbing ist besonders problematisch, weil es rund um die Uhr und anonym geschehen kann und weil die Verbreitung von heiklen Informationen unkontrollierbar schnell und weitläufig sind.


Wodurch werden Kinder zu "Mobbing-Opfer"?

Jeder kann Opfer werden. Das typische Mobbing-Opfer gibt es nicht, obwohl man das lange angenommen hat. Natürlich hilft es, wenn ein Kind ein starkes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen hat und dadurch zu sich steht und den Mut findet, sich Hilfe zu holen. Das alleine kann aber Mobbing nicht verhindern.


Woher weiss ich, ob mein Kind gemobbt wird?

Wenn mein Kind nicht von sich aus erzählt, dass es schikaniert wird, lässt sich einiges beobachten: zum Beispiel wenn mein Kind nicht mit anderen Klassenkameraden abmacht, immer alleine auf dem Schulweg unterwegs ist, sich zurückzieht, den Appetit verliert, schlecht schläft oder immer traurig ist. Bei manchen Kindern lassen die Noten nach, wieder andere reagieren zu Hause unerwartet aggressiv. Natürlich können vielfältige Gründe hinter diesen Symptomen stecken. Es wäre übereilt zu denken, dass Appetitverlust gleich bedeutet, dass mein Kind gemobbt wird. Allerdings sollten Eltern wachsam sein und mit dem Kind ins Gespräch kommen - ohne das Kind auszuquetschen.


Wie unterstütze ich mein Kind, wenn es gemobbt wird?

Das Wichtigste ist, dem Kind zuzuhören und es ernst zu nehmen. Und dann gemeinsam mit dem Kind die nächsten Schritte diskutieren, um die Schule aufzusuchen. Auf keinen Fall sollte dies ohne die Einwilligung des Kindes geschehen und es sollte dringend darauf verzichtet werden, die Mobbingsituation bilateral mit dem Täter/der Täterin oder dessen/deren Eltern zu lösen. Das kann die Situation um einiges verschlimmern.


Welche Motive haben "Mobbing-Täter"?

Gründe gibt es ganz unterschiedliche, wenn es um Mobbing geht: Oft geht es um Bestätigung, die Täter/Täterinnen erhalten, wenn sie jemanden fertig machen. Nicht selten spielt auch Neid eine Rolle und in manchen Fällen wird aus reiner Langeweile und Belustigung gemobbt. Wenn man die Schüler/Schülerinnen nach Gründen fragt, kommt oft als Antwort: "Wir haben's ja nur lustig gemeint." Das zeigt auf, dass den Schüler/Schülerinnen nicht immer richtig bewusst ist, wo der Spass aufhört.


Was mache ich, wenn mein Kind andere Kinder mobbt?

Wenn ich sehe, dass mein Kind Täter/Täterin ist, sollte ich darauf verzichten eine Moralpredigt zu halten oder das Verhalten zu werten. Viel hilfreicher ist es, sich eine Wiedergutmachung zu überlegen und eine gemeinsame Lösung zu suchen.


Christelle Schläpfer hat ein Konzept für den Umgang mit Mobbing entwickelt, mit dem es gelingt, die Situationen zu analysieren und richtige Massnahmen zu treffen. Die daraus entstandene Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen (Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*Innen, Schulleiter*Innen, Berater*Innen, Coachs, etc.), welche Kinder und Jugendliche in Mobbingsituationen gezielt unterstützen und/oder das Mobbing-Thema auch in der Elternberatung und in Elternkursen angehen möchten.

Ich habe diese Weiterbildung bereits absolviert und freue mich, dass ich nun beim Thema "Mobbing" Präventions- und Interventionsarbeit leisten kann. 

Falls du dich ebenfalls für die Weiterbildung "Mobbing erkennen - und richtig reagieren" interessierst, findest du hier weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeit:

Weiterbildung "Mobbing erkennen - und richtig reagieren" *


Für Eltern, welche sich für das Thema "Mobbing" interessieren oder Hilfe in einer konkreten Mobbing-Situation brauchen, bietet Christelle Schläpfer Vorträge und Video-Beratungen an: Informationen und Unterstützung für Eltern


Habt ihr weitere Fragen (oder auch Erfahrungen) zum Thema "Mobbing"?
Schreibt diese in die Kommentare...



Erziehung ist (k)ein Kinderspiel 




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Montag, 4. Januar 2021

Lippenbalsam - kinderleicht selbst gemacht



Heute zeige ich euch, wie ihr ganz leicht euren eigenen Lippenbalsam herstellen könnt. Ihr braucht dazu nur wenige Zutaten - und hübsch verpackt eignen sie sich auch als kleine Aufmerksamkeit für Herzensmenschen. 


Ihr benötigt:
  • Kokosöl
  • Bienenwachs
  • alte Dose
  • Holzspachtel
  • kleine Döschen zum Abfüllen
  • ev. ein paar Tropfen ätherisches Öl



Und so wird's gemacht:

Gebt acht Teile Kokosöl und fünf Teile Bienenwachs in die Dose und bringt die Zutaten im Wasserbad langsam zum Schmelzen.

Wenn ihr mögt, könnt ihr noch wenige Tropfen eines ätherischen Öls dazu geben, um euren Lippenbalsam zu aromatisieren. Bitte verwendet dazu hochwertige Öle, wie zum Beispiel von doTerra.

Anschliessend füllt ihr die Masse in eure kleinen Döschen (Vorsicht: heiss!) und lässt sie bei Raumtemperatur abkühlen. 

Danach könnt ihr die Döschen nach Belieben mit Washi-Tapes verzieren.


Noch ein kleiner Hinweis:

Ihr könnt den noch flüssigen Lippenbalsam auch in sogenannte "Lippenstifthülsen" giessen - so kann er aufgetragen werden, ohne dass er mit den Fingern in Kontakt kommt. 


Nun wünsche ich euch ganz viel Freude beim Nachmachen. 😊

Liebe Grüessli,
Barbara


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Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:



Samstag, 26. Dezember 2020

Silvester-Countdown



Unsere Familie hat letztes Jahr einen Silvester-Countdown gemacht: dabei hatte ich mehrere Tütchen vorbereitet und jeweils einer bestimmten Stunde bis zu Mitternacht zugeordnet. In den Tütchen befanden sich verschiedene Aufgaben, welche wir dann gemeinsam umgesetzt - und so die Wartezeit auf Mitternacht verkürzt - haben.

Falls auch du dieses Jahr deine Familie mit einem Silvester-Countdown überraschen möchtest, habe ich dir eine kleine Zusammenstellung vorbereitet.

Auf insgesamt 15 Seiten findest du verschiedene Druckvorlagen für:

  • Uhren, um die Öffnungszeit auf den Tütchen anzugeben
  • silvesterliche Glasuntersetzer zum bemalen/laminieren
  • ein "Suchsel"
  • ein Memory
  • ein Kreuzworträtsel
  • Teelichter-Vorlagen für geheime Botschaften
  • positiver Rückblick aufs vergangene Jahr
  • sowie weitere Ideen und Links für euren Silvester-Countdown

Schreibe mir ein Mail mit dem Betreff "Silvester-Countdown" an info(a)redeweise.ch und ich sende dir die Druckvorlagen gerne kostenlos zu.

Ich wünsche dir und deinen Liebsten schon jetzt viel Spass dabei!
Barbara



Erziehung ist (k)ein Kinderspiel 



Weitere Beiträge passend zum Thema:


    Sonntag, 20. Dezember 2020

    (K)ein Drama in zwölf Akten






    Im Rahmen der Blogparade zum Jahreswechsel wage ich zusammen mit ein paar weiteren Mitgliedern des Netzwerks Schweizer Familienblogs einen Rückblick aufs vergangene Jahr.

    Das Jahr 2020 war für uns alle eine grosse Herausforderung. Auch mich hat es ab und zu privat sowie beruflich "durchgeschüttelt" - und doch durfte ich immer wieder wunderbare Erfahrungen machen, welche ich nicht missen möchte. Doch lest selbst...


    Januar 2020:

    Mein Onlinekurs "Besser kommunizieren in 6 Wochen" startet zum ersten Mal. Fast zwei Jahre habe ich ihn entwickelt, geschrieben und an ihm herum gefeilt, so dass er einem Präsenzkurs bei mir möglichst nahe kommt - und dabei trotzdem die Vorteile eines Onlineangebotes, welches unabhängig von Ort und Zeit ist, bietet. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden war sehr positiv und ich bin immer wieder aufs Neue tief berührt von der Wirkung der beziehungsfördernden Kommunikation.


    Februar 2020:

    Wir fahren in die Skiferien und verbringen unbeschwerte Tage im Schnee. Die Meldungen über das Corona-Virus häufen sich, doch es scheint noch sehr weit weg. Die Bilder aus China mit maskierten Menschen befremden mich. Noch habe ich keine Ahnung davon, dass nur wenige Monate später die Mund- und Nasenmasken auch zu unserem Alltag gehören werden.

    Ende Februar erkranken die ersten Menschen in der Schweiz am neuen Corona-Virus, die Ausbreitung schreitet anschliessend rasant voran.

    Mit dem Seifen-Experiment zeige ich auf meinem Blog kindergerecht auf, wie wirkungsvoll und wichtig das sorgfältige Händewaschen ist.


    März 2020:

    Anfang März starten meine beiden Familien- und Kommunikationstrainings in Pfäffikon und Gossau, doch schon nach zwei Kursabenden bzw. einem Kurssamstag werden diese Elternkurse jäh unterbrochen.

    Am 13. März verkündet der Bundesrat, dass die Schulen per sofort bis mindestens 4. April schliessen und auf Fernunterricht umgestellt werden muss. Nur drei Tage später stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als "ausserordentliche Lage" gemäss dem Epidemiegesetz ein: alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis 19. April geschlossen.

    Ich spüre den Schock und die Hilflosigkeit der Eltern, die sich fragen, wie sie ihr Homeoffice (bzw. ihre Arbeit vor Ort, sofern sie in einem systemrelevanten Beruf tätig sind) und den Fernunterricht ihrer Kinder unter einen Hut bringen sollen. Darum entwerfe ich Druckvorlagen für einen Wochenplaner, bei dem sich sowohl Kinder wie auch Eltern einen Überblick verschaffen können. Auf dem Plan wird visualisiert, was bereits erledigt wurde und es hat auch Platz für Sachen, die sie sich gönnen, wenn sie alles geschafft haben.

    Das Leiterlispiel@Home bietet eine kleine Abwechslung im Lockdown-Familienalltag und findet ebenfalls Anklang bei Klein und Gross.

    Unter diesem Link kannst du es herunterladen.



    April 2020:

    Als ausgebildete Primarlehrerin, Familiencoach und Expertin für beziehungsfördernde Kommunikation wäre ich bestens vorbereitet, um diese Krisenzeit zu bewältigen.... Eigentlich!

    Die Realität sieht jedoch anders aus: Es gibt Vieles, das ich deutlich besser machen sollte und noch mehr, worin ich sprichwörtlich versage. Ich komme oft an meine Grenzen und würde am liebsten meinen Kopf ganz tief in den Sand stecken - manchmal mache ich das sogar. 

    In Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Netzwerks Schweizer Familienblogs setze ich mich für den Schweizer Vorlesetag ein. Ab März bis zum Vorlesetag am 27. Mai 2020 erscheint jeden Montag auf einem Schweizer Familienblog ein Beitrag rund um das Thema Vorlesen. Hier kannst du meinen Beitrag mit verschiedenen Buchempfehlungen lesen, welcher im April erschienen ist.


    Mai 2020:

    Ab 11. Mai 2020 lockert der Bundesrat weitere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus.

    In der Elternbildung bleiben die Einschränkungen insofern schwierig, da wir nicht auf Schutzmasken setzen dürfen, sondern mit einer zeitlichen Beschränkung auf zwei Stunden und einem Abstand von 2m (später 1.5 m) oder Plexiglaswänden arbeiten müssen. Da dies in meinen bisherigen Kurslokalen nicht möglich ist, verbringe ich Stunden und Tage damit, nach grösseren Räumlichkeiten Ausschau zu halten - leider erfolglos.

    Darum entscheide ich mich, das Familien- und Kommunikationstraining vorläufig online fortzusetzen - die Freude der teilnehmenden Eltern hält sich zunächst in Grenzen, doch nach dem ersten Kursabend über Zoom sind sie positiv überrascht und sehen auch Vorteile in dieser Variante. Dennoch hoffen wir weiterhin, uns bald wieder vor Ort treffen zu dürfen.


    Juni 2020:

    In diesem Monat ziehen unsere neuen Mitbewohnerinnen Luna und Stella bei uns ein. Sie erobern unsere Herzen im Sturm und sind bereits nach wenigen Tagen nicht mehr wegzudenken.

    Am 23. Juni 2020 findet mein Vortrag "Beziehungsfördernde Kommunikation im Erziehungsalltag" zum ersten Mal in einer interaktiven Online-Version über Zoom statt. 20 Mütter und Väter aus insgesamt sieben Kantonen und einem Bundesland schenken mir ihr Vertrauen und nehmen spontan daran teil.

    Da alle Teilnehmenden ebenfalls mit Bild und Ton dabei sind, können sie jederzeit Fragen stellen und sich einbringen. Eine Aufzeichnung gibt es aus Datenschutzgründen nicht, doch ich nehme diesen Online-Vortrag fix in mein Angebot auf.



    Juli 2020:

    Das Tagesseminar "Beziehungsfördernde Kommunikation" in Zürich, welches ursprünglich Ende März geplant war, führe ich kurz vor den Sommerferien mit halbierter Teilnehmerzahl durch. Am Tag darauf bekam ich spontan folgende Rückmeldung: "Nochmals vielen Dank für dein Seminar gestern, ich fand's toll und sehr lehrreich! Gestern Abend konnte ich bereits neue Verhaltensweisen üben und wir haben mit den Kids einen - völlig überraschend für alle - herrlich entspannten Abend im Restaurant verbracht."


    August 2020:

    Im August verlasse ich ein weiteres Mal in diesem Jahr meine Komfortzone und mache mit Tanja Suppiger von HerzBauchWerk eine Videoserie zum Thema "Beziehungsfördernde Kommunikation".

    Meine technische Ausrüstung lässt noch zu wünschen übrig (inzwischen habe ich auch kabellose Bluetooth-Kopfhörer mit integriertem Mikrofon 😉) und die Nervosität ist vor allem beim ersten Film noch deutlich zu spüren.

    Falls du gerne mal reinschauen und -hören möchtest, kannst du das hier machen.


    September 2020:

    Die Kellerämter Familienvereine haben mich nach Jonen AG eingeladen, wo ich am 16. September meinen einzigen Präsenzvortrag in diesem Jahr halte.

    Es ist schön, wieder einmal live vor Publikum zu stehen und den direkten Draht zu den Eltern zu spüren. Ein Journalist nimmt ebenfalls teil und berichtet anschliessend im Bremgarten Bezirksanzeiger darüber.


    Oktober 2020:

    Am 22. Oktober werde ich positiv auf Covid-19 getestet. Glücklicherweise bleibt sowohl der Rest meiner Familie als auch die Personen, mit denen ich in den Tagen zuvor Kontakt hatte, verschont. Meine körperlichen Symptome halten sich in Grenzen: ich habe Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber und verspüre eine grosse Müdigkeit. Viel schlimmer erlebe ich hingegen die Isolation und das Angewiesen-sein auf Andere. Ich bin so froh, dass viele unserer Freunde spontan ihre Hilfe anbieten und uns mit Lebensmitteln und lieben Gesten versorgen. 

    Mein grosser Traum, das Tagesseminar nun im Volkshaus in Zürich anzubieten, fällt ebenfalls ins Wasser. Ich dachte, dass ich alle Eventualitäten berücksichtigt hatte: ein grosser Raum, welcher genügend Abstand zwischen den Teilnehmenden gewährleistete, um den Massnahmen des Bundes gerecht zu werden und als Plan B eine Online-Durchführung über Zoom, falls erneut ein Versammlungsverbot eintritt. Doch dass ich selbst nicht in der Lage sein werde, dieses Seminar wie geplant durchzuführen, damit habe ich nicht gerechnet. Glücklicherweise reagieren die Teilnehmenden durchwegs verständnisvoll und auch das Volkshaus zeigt sich sehr kulant.


    November 2020:

    Ich bin froh, darf ich wieder in die "Freiheit" - auch wenn ich es die ersten Tage und Wochen noch vermeide, direkten Kontakt zu Menschen zu pflegen.

    Am 22. November führe ich das Tagesseminar zum ersten Mal online durch. Es ist eine erneute Herausforderung für mich, einen ganzen Tag über dieses Medium zu planen und es für die Teilnehmenden so aktiv und spannend wie möglich zu gestalten.

    Ich bin sehr dankbar und erleichtert, dass ich auch diese Hürde zur Zufriedenheit meiner Kundinnen und Kunden meistern konnte. 


    Dezember 2020:

    Wir werden dieses Jahr Weihnachten anders feiern als die Jahre davor - nur zu viert (bzw. zu sechst, wenn ich die beiden Katzen mitzähle 😻). Dennoch fühlen wir uns verbunden mit den Grosseltern und wissen, dass wir uns nahe sein können, ohne uns nahe zu kommen. So haben wir die Dezember-Tage genutzt, sie einzeln und im Freien zu besuchen. Es sind wunderschöne Zusammenkünfte gewesen, die uns alle mit Freude erfüllt haben... gleichwohl freuen wir uns darauf, wenn wir Weihnachten wieder gemeinsam verbringen können.

    Nun möchte ich dir noch ein Weihnachtsgeschenk machen, damit das Jahr 2021 zu deinem Jahr wird und du deine Beziehungen - sei es innerhalb der Familie oder auch im beruflichen Umfeld - gelingend und wertschätzend gestalten kannst: Ich begleite, berate und unterstütze dich während eines ganzen Jahres, indem du folgende Angebote besuchen und von einem Rabatt in der Höhe von CHF 202 profitieren kannst:

    Die Reihenfolge ist frei wählbar und bestimmst bestimmst natürlich du - alle Daten findest du hier. Ich würde mich sehr freuen, dich auf deinem Weg zu einer beziehungsfördernden Kommunikation, der Grundlage für ein wertschätzendes, respektvolles und glückliches Miteinander, zu begleiten.

    Nun wünsche ich dir und deinen Liebsten ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, sowie einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.


    Liebe Grüessli,
    Barbara